Egerländer Gmoi Nürnberg


Die Egerländer Trachten

So wie wohl überall, haben auch im Egerland vor langer Zeit die Menschen Trachten getragen, unterschiedliche Trachten, die zeigten in welcher Stadt oder welchem Landkreis sie zu Hause waren, die zeigten welchem Stand sie angehörten. Daher kommt es, dass es nicht eine einheitliche Egerländer Tracht gibt, sondern verschiedene, entsprechend der verschiedenen Gegenden des Egerlandes.

Der Volkskundler Josef Hoffmann aus Karlsbad hat in seinen Büchern zwischen 1908 und 1932 die historischen Trachten des Egerlandes und des Böhmerwaldes in Bildern und Beschreibungen festgehalten. Wie er schreibt, wurden zu dieser Zeit kaum noch Trachten getragen und waren im günstigsten Fall in Schränken und Truhen verschwunden. Es war gerade noch rechtzeitig, sie zu zeichnen, zu fotografieren und zu beschreiben, um sie der Nachwelt zu erhalten.

Nach dem ersten Weltkrieg, nach den ersten Gmoi-Gründungen, besann man sich auf die alten Trachten, die aber in der „Truhenzeit“ meist brüchig und nicht mehr tragbar geworden waren. Die Erneuerung war sehr schwierig, weil es kaum historische Stoffe und Muster gab. Damit nun nicht willkürlich allerhand Fantasie-Trachten entstanden, taten sich verschiedene Volkstumsverbände und Egerländer Gmoin zusammen, um unter der Leitung des Historikers Prof. Josef  Hanika von der Karls-Universität Prag, die Trachten zeitgemäß zu gestalten und zu erneuern. Acht verschiedene Frauentrachten für die Gebiete um Eger, Karlsbad, Marienbad, Asch, Luditz, Bischofteinitz, Mies, Chotischau und der Einfachheit halber nur eine Männertracht, die Egerer, für das ganze Egerland, wurden erarbeitet. Das hieß aber nicht, dass daneben nicht auch alle anderen Egerländer Männertrachten Gültigkeit hatten.

Nach diesen Richtlinien werden bis heute die Egerländer Trachten geschneidert. Immer häufiger besinnt man sich aber auch auf die älteren Vorbilder und fertigt historische Trachten an. Auf der Landkarte sind die 8 Trachtengebiete angegeben. Im anschließenden Bilderteil sieht man Beispiele der erneuerten Egerländer Trachten wie sie jetzt getragen werden und kann kurze Beschreibungen dazu lesen.

 

Die Egerer Tracht

Typisch für fast alle Egerländer Trachten sind die weißen „Bazerlstrümpfe“ und die schwarzen „Schnallenschuhe“ die Männer und Frauen zur Tracht tragen.

  

 

 

Die Egerer Männertracht

Die weit geschnittene, schwarze Kniebundhose die sogenannte „Pumphuasn“, ist aus Wollstoff oder Leder gefertigt. „Gschirr“ nennt man die schwarzen, ledernen Hosenträger, die mit zwei kleineren und einem großen „Huasnuatoutara“ vorne an der Hose festgeknöpft sind.

Dazu trägt man ein weißes Leinenhemd, das am Stehkragen und an den Ärmelbündchen blau und gelb bestickt sein kann. Als „Krawatte“ dient ein schwarzes Halstuch, das „Holstöichl“. Das typische, rotbraune Sakko mit den schwarzen Knöpfen, wird „Goola“ genannt. Als Kopfbedeckung dient der „Flodara“, ein breitkrempiger, schwarzer Filzhut mit einem in Falten gelegten, schwarzen, seidenen Hutband, das man  „Hulzstouß“ nennt. Bei unverheirateten Männern ist der Hut zusätzlich mit einem roten Hutband geschmückt.

Die grüne Samtkappe, das sogenannte „Hauskappl“ oder „Vetternkappl“, ist mit Goldbrokatbändchen und einer goldfarbenen Quaste verziert. Es wird nicht nur zur Tracht getragen, sondern gerne auch zum Anzug oder zur Alltagskleidung als „Egerländer Wahrzeichen“ aufgesetzt. Oft schmückt man es zusätzlich mit Festabzeichen und Huasnuatoutaran.

Es können neben den Schnallenschuhen auch schwarze, kniehohe Stiefel zur Tracht getragen werden. Auch Westen mit Silberknöpfen und knielange braune Mäntel, die sogenannten „Schwenker“ sind wieder öfter zu sehen. Für die kalte Jahreszeit gibt es „Vetternkappla“ mit Pelzrand. Die aber schon sehr selten geworden sind.

Ein rot-weiß-gemustertes großes Schnupftuch, das sogenannte  „Sooktöichl“, kann man so in die Hosentasche stecken, dass es ein bisschen herausspitzt.

 

 

Die Egerer Frauentracht
 
Der rote, weite Rock, der „Kiedl“ aus Wollstoff, ist an der unteren Kante mit einer dicken schwarzen Kordel verziert. Die schwarze Schürze, das „Fürta“, wird aus Seide oder leichtem Baumwollstoff angefertigt.

 

Das grüne, blaue oder rostbraune Leibchen, das „Leiwl“, hat einen schmal geschnittenen Rücken, der mit einem gestickten Lebensbaum und den typisch gefalteten Seidenbändern, den sogenannten „Guggernbandlan“, geschmückt ist. Die weiße Leinenbluse ist am Halsausschnitt und an den Schultern mit blau-gelber Stickerei verziert. Die blau-gelb-schwarz-weiß bestickten Ärmelbündchen, die sogenannten „Gnahwrik“ oder „Muadln“ werden oberhalb des Ellbogens über die Ärmelenden gebunden.

 

                                                                                  
Häufig wird ein „Huasnuatoutara“ als Brosche am Halsausschnitt getragen, manchmal auch ein „Loiwl“, eine Brosche, die wie ein Eichenblatt geformt ist, an dem 3 kleine Eicheln hängen. Das Kopftuch,  „`s Kuapftöichl“,  wird kunstvoll gebunden, z. B. als „Schnurrntöichl“, „Schnåpp“ oder mit dem „Näiwanitza Knuatn“. Gegen die Kälte legt man ein großes, mit Blumen- oder Türkenmustern verziertes Woll- oder Seidentuch um. Man kann auch ein weißes, mit Klöppelspitzen umrandetes, zusammengefaltetes Taschentuch seitlich in den Schürzenbund stecken.

 

 

 

 

Die Südegerländer Frauentracht
 
Die weiße Leinenbluse ist am Halsausschnitt und an den Ärmelabschlüssen mit Rüschen aus Wäschespitze verziert.

Das Leibchen ist aus leichtem schwarzem Wollstoff oder Samt und vorne mit einer Kette oder Kordel geschnürt. Es ist mit Flinnerlstickerei und in der Rückenmitte mit einer goldfarbenen Kordelschnürung verziert. In die Vorderteile des Leibchens ist ein reichverzierter Zwickel eingesetzt.

Der weite Rock, aus changierendem Wollstoff in gedämpften Farben, ist an der unteren Kante mit einer schwarzen Zickzacklitze verziert. Oft ist auch eine bunte, farblich harmonisch zum Rock passende Borte und weitere schwarze Zickzacklitzen aufgenäht.

Die Schürze ist aus großgeblümten oder gestreiften Seiden- oder Brokatstoffen gefertigt. Als Rückenschleife trägt man gerne bunte Bauernbänder oder Schleifen „Maschn“ aus dem Schürzenstoff. Oft ist die Schürze mit einer schmalen, weiß- oder cremefarbigen Klöppelspitze umrandet.

Unter dem Leibchen trägt man ein seidenes Schultertuch, das einen weiteren „Farbtupfer“ in diese farbenfrohe Tracht bringt. Ein weißes, klöppelspitzenverziertes Taschentuch kann unter den Schürzenbund gesteckt werden.

Neben dem großen Umhängetuch werden auch Spenzer aus großgemustertem Seidenbrokat getragen. Als Kopfbedeckung passt das, wie bei der Egerer Tracht gebundene Kopftuch wie auch eine Gold- oder Silberhaube. In der Gegend um Haid wurden auch Flinnerlhauben getragen, aus weißer Spitze und reichlich mit bunten Pailletten und Perlen verziert. Diese Hauben sind leider sehr selten geworden! Als Schmuck trägt man auch hier die Huasnuatoutara-Broschen aber noch lieber ein Halsgehänge, die sogenannte „Schluaßkian“.

 

 

 

Die Unterländer Frauentracht
 
Diese Tracht ist der Südegerländer Frauentracht sehr ähnlich.

Auch hier ist die weiße Leinenbluse an den Enden der weiten Ärmel und am Halsausschnitt mit einer Wäschespitzenrüsche verziert.

Das Leibchen ist ebenfalls aus schwarzem leichten Wollstoff oder Samt, vorne geschnürt und mit Flinnerlstickerei und Goldbrokatborten verziert. Wesentlicher Unterschied ist die bunte breite Borte, die in Falten gelegt vorne um den Ausschnitt genäht ist.

Der Rock ist ebenso aus changierendem Wollstoff, mit Zackenlitzen und schmalen, bunten Borten verziert.

Die Schürze ist aus großgeblümten oder gestreiften Brokat- oder Seidenstoffen. Als Rückenschleife verwendet man bunte, seidene Bauernbänder. Das seidene Schultertuch wird unter dem Leibchen getragen und passt farblich zur Schürze und zur Borte am Ausschnitt des Leibchens. Gegen die Kälte trägt man das wollene oder seidene Umhängetuch oder einen großgemusterten Seidenbrokatspenzer, der gut zur Schürze passt.

Auch bei dieser Tracht kann man sich ein weißes Taschentuch mit Klöppelspitzen rechts unter den Schürzenbund stecken.  Als Schmuck wird meist eine Huasnuatoutara-Brosche getragen oder eine schöne „Schluaßkiadn“. Als Kopfbedeckung diente auch hier die Gold- oder Silberhaube oder ein wie bei der Egerer Tracht gebundenes Kopftuch.

 

 

 

 

Die Bischofteinitzer Frauentracht

Die weiße Leinenbluse dieser Tracht hat besonders weit geschnittene, aufgebauschte Ärmel, die sogenannten „Schinkenärmel“. Am Halsausschnitt und an den Ärmeln sind Wäschespitzenrüschen angebracht.

Das Leibchen ist aus schwarzem, leichtem Wollstoff oder Samt gearbeitet und vorne mit einer Kordel oder Kette geschnürt. Am Rücken ist es mit Ornamentenstickerei und Goldbrokatlitzen verziert.

Der  Rock ist aus einfarbigem, hellem Seidenstoff. Die untere Rockkante wird mit einer schwarzen Samt- oder Seidenborte eingesäumt. Schwarze Tüllborten zieren den Rock.

Die Schürze ist aus farblich harmonisch zum Rock gewählten Seidenstoffen mit kleinen Blumenmustern gefertigt. Ein Seidenband in passender Farbe wird zur Rückenschleife gebunden.

Das farblich passende, seidene Schultertuch wird über dem Leibchen getragen, an der Faltkante in eine breite, weiße Lochstickereispitze eingeschlagen und vorne unter den Rockbund gesteckt.

Zu dieser Tracht wird ein Gürtel aus schwarzem Samt getragen, der mit Goldbrokatlitzen und Ornamentstickerei verziert ist.

Umhängtuch und Seidenbrokatspenzer werden ebenfalls farblich passend gewählt.

Als Kopfbedeckung passt eine Silberhaube oder eine weiße Leinenbrokathaube gut dazu.

Ein schönes Halsgehänge kommt auf der Lochstickereispitze besonders gut zur Geltung, aber es kann auch eine Brosche getragen werden.

 

 

 

 

 

Die Mieser Frauerntracht

Was ist das Besondere an dieser Tracht? Es darf kein Rot darin vorkommen!

Die weiße Leinenbluse ist an den weiten Ärmeln und am Hals mit einer Wäschespitzenrüsche verziert.

Das Leibchen ist aus leichtem schwarzem Wollstoff genäht und vorne geschnürt. Am Rücken ist es mit einem Goldschnurgeflecht und/oder Ornamentenstickerei versehen. Um die Armausschnitte und den Halsausschnitt sind Goldbrokat-Zick-Zack-Litzen oder Goldschnurwellen genäht.

Der Rock ist aus changierenden, hellen, seidenen Stoffen, mit großen Blumen angefertigt.

Die Schürze hat das gleiche Muster wie der Rock hebt sich aber farblich leicht ab. Statt einer Schleife am Rücken, sind zwei breite Schürzenbänder aus dem Schürzenstoff angebracht.

Das Schultertuch ist aus hellem Seiden-, Baumwoll- oder Wollstoff, mit Blumen-, Streifen- oder Ornamentenmustern und wird über dem Leibchen getragen.

Als Kopfbedeckung dient ein einfach unter dem Kinn gebundenes, helles Kopftuch oder eine Riegelhaube aus schwarzem oder blauem Stoff mit Gold- und Silberfadenstickerei am Haubenboden.

Gegen die Kälte trägt man ein Umhängetuch oder einen Spenzer aus schwerem Woll- oder Seidenstoff in gedeckten, zu Schürze und Rock harmonischen Farben.

 

 

 

 

Die Luditzer Frauentracht

Eine weiße Leinenbluse, an den weiten Ärmeln und am Halsausschnitt mit Rüschen aus weißen Spitzen, wird zu dieser Tracht getragen.

Der Rock und das Leibchen sind aus dem gleichen Stoff genäht. Dazu verwendet man leichten Wollstoff in Blautönen. Den Rocksaum ziert eine Zickzacklitze in schwarz, rot oder blau. Mit farbiger Knopflochseide werden Streifen und Ornamente auf das Leibchen gesteppt oder gestickt. Auch farbige Zickzacklitzen werden zum Verzieren des Leibchens verwendet.

Die Schürze ist aus seidigem Stoff, mit Blumen- oder Streifenmuster, der farblich blau-rot, blau-grün, immer harmonisch zu Rock und Leibchen abgestimmt ist. Als Schürzenschleife dient ein gemustertes, farblich harmonisches Brokatband.

Das Schultertuch wird aus dem gleichen Stoff wie die Schürze hergestellt und mit farblich passenden Fransen verziert. Es wird unter dem Leibchen getragen.

Als Kopfbedeckung wird eine weiße Leinen-Brokat-Haube getragen.

Gegen die Kälte kann ein Umhängetuch oder ein Spenzer, der aus dem gleichen Stoff wie Rock und Leibchen genäht ist, getragen werden.

Als Schmuck kann eine Brosche oder ein Halsgehänge, die Schluaßkiadn, getragen werden.

Auch ein weißes Taschentuch mit Klöppelspitzen kann man sich unter den Rockbund stecken.

 

 

 

 

Die Ascher Frauentracht

Diese Tracht ist etwas schlichter und weniger farbenfroh. Sie ähnelt sehr den Trachten in den evangelischen Gegenden Frankens.

Die schlichte, weiße Leinenbluse ist am Halsbündchen mit einer schmalen Häkelspitze verziert.

Das Leibchen ist aus leichtem Wollstoff in einer dunklen Farbe genäht. Der tiefe Halsausschnitt ist mit dunkelbraunem, dunkelgrauem oder schwarzem Samt eingefasst. Als Verschluss dienen zwei Reihen silbriger Knöpfe und um die Taille ist  ein in Falten gelegtes Schößchen angebracht.

Der Rock ist in einem farblich zum Leibchen abgestimmten gestreiften leichten Wollstoff gearbeitet. Für die Schürze wird ein zu Leibchen und Rock farblich harmonischer schillernder Seidenstoff gewählt. Die ganze Tracht sollte Ton in Ton sein, z.B. dunkelrot, dunkelviolett, dunkelblau, dunkelbraun.

Als Schultertuch wählt man ein helles, gemustertes Seidentuch, das farblich gut zu den anderen Stoffen passt. Es wird unter dem Leibchen getragen.

Gegen die Kälte trägt man dazu eine Jacke, das Gawerl. Diese Jacke ist meist aus dem gleichen Stoff genäht wie das Leibchen und auch im Schnitt genauso wie das Leibchen, nur eben mit langen Ärmeln und bedeckt das Leibchen ganz.

Als Kopfbedeckung wird eine Riegelhaube getragen, aus weinrotem, dunkelbraunem, purpurblauem, dunkelgrünem oder schwarzem Samt. Um den bestickten Haubenboden ist eine schmale, goldfarbene Klöppelspitze angebracht. 

 

(Fotos von der Tracht folgen noch!)

 

 

 

Die Chotischauer Frauentracht

Die weiße Leinenbluse hat sehr große, weite Pauschärmel, die sogenannten „Schinkenärmel“, mit schmalen bestickten Bündchen, an die eine Rüsche aus weißer Wäschespitze angesetzt ist. Auch das Halsbündchen und die Schultern sind bestickt.

Das Leibchen ist aus Samt oder leichtem Wollstoff genäht und hat immer die gleiche Farbe wie der Rock, z.B. dunkelblau, dunkelgrün, dunkelbraun. Die Ränder sind ganz schmal mit rotem Wollstoff eingefasst. Es ist vorne mit einer Kette oder Kordel geschnürt und meist unbestickt.

Der Rock ist mit einer sehr breiten bunten Borte verziert, ist rundherum in Plissee-Fältchen gelegt und trägt an der unteren Kante eine, in roten Wollstoff eingenähte, dicke Schnur, die den Rock in drei Wellen fallen lässt, die „Winkan und Wånkan“.

Die Schürze ist aus gestreiftem Baumwollstoff, oft in Rottönen, aber auch blauer, grüner, brauner und gelber Stoff kann dafür gewählt werden.

Ein seidenes oder wollenes Schultertuch in passenden Farben kann unter dem Leibchen getragen werden.

Gegen die Kälte kann ein Umhängetuch oder ein weißer Spenzer mit grünen Ärmelaufschlägen getragen werden.

Zu dieser Tracht kann ein einfaches, unterm Kinn gebundenes Kopftuch getragen werden oder eine Riegelhaube aus rotem Samt mit goldbesticktem Haubenboden. Am beliebtesten ist aber ein Haarband aus schwarzem Samt mit weißen Leinenbändern, die mit Ornamenten in verschiedenen Brauntönen bestickt und am Ende mit einer Tüllspitze verziert sind.

Und zum Unterschied zu allen anderen Egerländer Frauentrachten, werden zur Chotischauer Frauentracht rote Strümpfe getragen!

 

(Fotos von der Tracht folgen noch!)


 

Hier gibt’s noch ein Video, in dem man sehen kann, wie das Kopftuch für die Egerer Tracht, das auch zur Unterländer und Südegerländer Tracht passt, gebunden werden kann.


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